Wir haben es geschafft – der SCW Eschborn ist erneut die beste Mastersmannschaft Deutschlands
Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Masters in Osnabrück: Champagnerdusche für die Sieger

Wir haben es geschafft – der SCW Eschborn ist erneut die beste Mastersmannschaft Deutschlands

Was für eine mega Mannschaftsleistung. Jeder hat sich gesteigert und die Planzeiten unterboten, die Susan als unsere Team – Managerin vorgegeben hatte. Viele Bestzeiten sprangen heraus und nur so waren die anderen starken Mannschaften zu schlagen. Ganz besondern fällt ins Gewicht, dass wir in diesem Jahr ohne Verstärkung und auch leider ohne unsere Punktemaschine Ursula krankheitsbedingt auskommen mussten.

Mit meinem Betrag zur Mannschaftsleistung bin ich mehr als zufrieden. Dreimal musste ich an den Start. Los ging es mit 200m Freistil. Mit 1:57,50 war ich mehr als 2,5 Sekunden schneller als meine bisherige Mastersbestzeit, die ich letztes Jahr in Hannover geschwommen bin. Die ersten 100m waren mit 56,8 Sekunden für meine Verhältnisse sehr schnell und demzufolge taten die letzten 50m sehr weh. Nach ca. 40 Minuten Pause kam ich über 800m Freistil zum Einsatz. Vor dieser Strecke hatte ich Bammel, denn ich bin sie das letzte mal beim Haribo Schwimmfest in Bonn 1990 geschwommen (damals in 8:00 glaube ich). Diesmal sind 09:03 herausgesprungen und das war 3 Sekunden schneller als geplant. Nach ca. 2 Stunden Pause musste ich dann noch über die 200m Lagen ran. Ich hatte bereits beim Einschwimmen ein gutes Gefühl und hab das auch meiner Frau gesagt. Aber die letzten 20 Minuten vor dem Start hatte ich eher ein ungutes Gefühl. Völlig überraschend bin ich dann die 200m in neuem deutschen Rekord geschwommen – 2:13,05. Damit war ich 1,4 Sekunden schneller als vor einem Jahr. Schmetterling und Rücken liefen gut. Die Zeit über die Brustteilstrecke war recht schlecht, aber die 50m Freistil am Ende liefen richtig gut. Total fertig aber glücklich ging für mich dieser Wettkampf zu Ende.

Unsere Team-Managerin hat sogar ein paar Tränchen verdrückt. Besonders die letzte halbe Stunde des Wettkampfs war extrem spannend und emotional. Ich denke das werde ich nie vergessen. Meine Frau und meine Tochter waren auch mit dabei und haben das Team unterstützt, ganz kräftig mit angefeuert, Videoaufnahmen gemacht und Zeiten gestoppt. Vielen Dank an Euch dafür!

Mit diesem Schwung geht es in die kommenden Wettkämpfe, denn mein Ziel ist es, in diesem Jahr noch die deutschen Rekorde über 100m und 400m Lagen auf der 25m Bahn zu schaffen. Die 100m sollen in Freiburg Ende November fallen und die 400m Anfang Dezember in Frankfurt Hoechst. Und dann sehe ich schon das Fernziel für 2020 – die Europameisterschaften der Masters in Budapest.

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Das hatte sich mit den famosen Trainingsergebnissen ja schon etwas angedeutet. Toll, dass Du das im Wettkampf so beeindruckend umsetzen konntest. Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team zu diesem tollen Erfolg!!!

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